GESUNDHEIT & WOHLBEFINDEN

Muster und Korrelate rassischer / ethnischer Unterschiede beim Screening von posttraumatischen Belastungsstörungen bei kürzlich getrennten Veteranen.

Oktober 2019
Artikel:

Dieser Aufsatz beschreibt Muster und Korrelate des Screenings posttraumatischer Belastungsstörungen in Bezug auf Rasse, ethnische Zugehörigkeit und Geschlecht bei Veteranen, die vor kurzem vom Militär getrennt wurden.

Abstrakt

Hintergrund Trotz der hohen Prävalenz der posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS) bei Militärveteranen mangelt es an Kenntnissen über rassische / ethnische Unterschiede. Die aktuelle Studie beschreibt Muster und Korrelate des PTBS-Screenings nach Rasse / ethnischer Zugehörigkeit und Geschlecht in einer Stichprobe von 9420-Veteranen, die kürzlich vom Militär getrennt wurden. Veteranen, die sich als weiß (n = 6222), spanisch / lateinamerikanisch (n = 1313), schwarz (n = 1027), asiatisch / hawaiianisch / pazifisch (n = 420) und gemischtrassig (n = 438) identifizierten, wurden eingeschlossen. Methode Traumaexposition und PTBS wurden mit dem Primary Care PTBS-Screen für DSM-5 bewertet. Zu den untersuchten Kontextfaktoren gehörten die Intensität anhaltender Stressereignisse, die wahrgenommene soziale Unterstützung und soziodemografische Variablen (z. B. Einkommen). Es wurden gewichtete Analysen durchgeführt, um die unterschiedlichen Ansprechraten der Proben zu berücksichtigen. Regressionsanalysen, die Korrelate zwischen ethnischen und ethnischen Unterschieden beim PTBS-Screening untersuchten, wurden nach Geschlecht geschichtet. Ergebnisse Bei Männern und Frauen waren die positiven PTBS-Screening-Raten bei schwarzen, gemischtrassigen und hispanischen / lateinamerikanischen Veteranen im Vergleich zu weißen Veteranen signifikant erhöht. Soziodemographie, Traumaexposition, Stress und soziale Unterstützung sorgten bei allen Rassen / ethnischen Gruppen mit Ausnahme von schwarzen Männern und gemischtrassigen Frauen für erhöhte positive Screeningraten. Schlussfolgerungen Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass schwarze, hispanische / lateinamerikanische und gemischtrassige Veteranen kurz nach der Trennung vom Militär einem höheren Risiko für PTBS ausgesetzt sein könnten. Untersuchte Kontextfaktoren erklären das übermäßige Risiko einiger, aber nicht aller Untergruppen. Die weitere Spezifizierung von Unterschieden bei den diagnostischen Raten und Risikofaktoren für PTBS wird eine gezielte und maßgeschneiderte Intervention zwischen Veteranen-Untergruppen ermöglichen.

Vollständige Referenz

McClendon, J., Perkins, D., Copeland, LA, Finley, EP und Vogt, D., 2019. Muster und Korrelate rassischer / ethnischer Unterschiede beim Screening von posttraumatischen Belastungsstörungen bei kürzlich getrennten Veteranen. Journal of Anxiety Disorders, 68. doi: 10.1016 / j.janxdis.2019.102145.

Ein Problem mit diesem Artikel melden